Chronik des Heimgartenvereines Bruck/Mur

Unser Ursprung
 

Die Kleingartenanlagen des Brucker Heimgartenvereines sind auf der Liegenschaft der Pfarre Bruck/Mur, Liegenschaftsverwaltung der Diözese Graz-Seckau, etabliert. 

In den Jahren 2002 bis 2006 wurde von der Pfarre Bruck/Mur mit Gartenpächtern erörtert, dass unter anderem wegen der umfangreichen Verwaltung, die die Pfarrkanzlei zu erledigen habe, und den damals noch niedrigen Pachtgebühren eine Erhöhung von diesen in den Raum gestellt und auch ein Verkauf von Teilen der Liegenschaft angedacht werde. 

Nach intensiven Bemühungen der Gartenpächter und unter Einschaltung der Liegenschaftsverwaltung der Diözese Graz-Seckau wurde mit der Pfarre Bruck/Mur letztendlich die Gründung eines selbständigen Vereines vereinbart mit dem Auftrag, die Gesamtadministration inklusive Erledigung sämtlicher Agenden in Selbstverwaltung zu übernehmen und durchzuführen. 

Drei beherzte Pächter, und zwar Siegfried BRADACH, Roman GOLOB und Walter MISLIVECEK, setzten sich im Frühjahr 2006 zusammen und gründeten vorerst als Proponenten den Heimgartenverein Bruck/Mur. Es wurde das Vereinsstatut erstellt und der Antrag zur Errichtung des genannten Vereines der Vereinsbehörde bei der Bezirkshauptmannschaft Bruck/Mur am 05.05.2006 zur Genehmigung vorgelegt. 

Mit 08.05.2006 wurde bereits von der genannten Behörde die Gründung des Heimgartenvereines genehmigt sowie die dazugehörenden Statuten im Vereinsregister aufgenommen. 

Nach Gründung des Vereines wurde mit dem Zentralverband der Kleingärtner und Siedler Österreichs Verbindung aufgenommen. Dieser Dachverband unter Präsident Ing Wilhelm WOHATSCHEK erstellte den Generalpachtvertrag mit der Diözese Graz-Seckau, Leitung Forstmeister DiplIng Bernhard TEUFFENBACH. 

Dieses Vertragskonvolut musste zur Überprüfung und Genehmigung dem Vatikan vorgelegt werden. Nach langer Wartezeit traf am 19.01.2007 der genehmigte Vertrag vom Vatikan ein. Er trat rückwirkend mit 01.01.2007 in Kraft. Somit konnten die drei Vereinsgründer die Arbeit aufnehmen. In der Zwischenzeit wurde ein geeignetes Büro ausfindig gemacht und im Eduard Schwarz Haus in der Schillerstraße 22 im     1. Stock gefunden, angemietet und eingerichtet. 

Die Gründungsversammlung 
Am 27.04.2007 fand die Gründungsversammlung im Saal des Gewerkschaftshauses in Bruck/Mur statt. 

An dieser Versammlung nahmen 320 Personen teil. Davon waren 296 stimmberechtigte Mitglieder. 

Ansprachen hielten die Ehrengäste, von der Pfarre Bruck/Mur als Eigentümer Probst Hans FEISCHL und von der Stadtgemeinde Bürgermeister Bernd ROSENBERGER. 

Von den Proponenten Siegfried BRADACH, Roman GOLOB und Walter MISLIVECEK wurde ausgeführt, dass der neu gegründete Heimgartenverein auf rund 81.000 m² 386 Gärten verwalte. Der Verein habe 402 Mitglieder. Ferner wurde unter anderem bekanntgegeben, dass wir gemeinnützig und sozial, effizient und sparsam, unparteiisch sowie unbürokratisch die Leitung und Lenkung von rund 400 Kleingärten für die Vereinsmitglieder vollziehen werden. 

Als 1. Vereinsvorstand wurde gewählt: 
Obmann Siegfried BRADACH 
Stellvertreter Roman GOLOB 
Schriftführer Friederike PFISTER 
Stellvertreter Edith WAGNER 
Kassier Harald KORNBERGER 
Stellvertreter Walter MISLIVECEK 

2 Kassenprüfer wurden bestellt und sogenannte Feldverantwortliche zur Unterstützung des Leitungsorganes. 

Es wurde eine Gartenordnung im Sinne des Bundeskleingarten-Gesetzes verfasst, jegliche Belange des österreichischen Kleingartenwesens darin aufgenommen und vom Leitungsorgan beschlossen.
 
Mit 27.04.2007 wurde die 1. Gartenordnung den Pächtern mit dem Ersuchen zur Befolgung übermittelt. Mit 18.03.2010 wurde diese durch erläuternde Bemerkungen ergänzt. 

Die administrativen und logistischen Arbeiten zum Aufbau der Vereinsstruktur nahmen rund 1 ½ Jahre in Anspruch. 

Am 17.10.2007 legte Schriftführerin Friederike PFISTER ihre Funktion zurück. An ihrer Stelle wurde Gartenpächterin Hannelore BRADACH in den Vereinsvorstand kooptiert und mit diesem Amt betraut. 

Etliche vereinseigene Vorgaben, Arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen wurden in Angriff genommen und erledigt. Auch die umfangreichen administrativen Arbeiten wurden vom Leitungsorgan vorbildlich bewerkstelligt. Außerdem wurden hunderte von Stunden zum Wohle des Vereines ehrenamtlich geleistet. 

In der Folge wurden jeweils im März der laufenden Jahre Jahreshaupt- und Mitgliederversammlungen abgehalten. Ebenso Besprechungen mit den Feld- bzw Abschnittssprechern der einzelnen Feldbereiche. 

Mit dem Zentralverband der Kleingärtner und Siedler Österreichs war man in Verbindung und hatte auch in Wien, mit den dortigen Funktionären intensiven Kontakt gepflegt.
 
Im abgelaufenen Zeitraum wurden 70 Gärten zurück- bzw aufgegeben und weiterverpachtet. 6 Kleingartenparzellen wurden zusammengelegt. Der Mitgliederstand zählte 409 Pächter. 

Außerdem wurden für die Liegenschaftsverwaltung der Diözese Graz-Seckau bis 31.12.2010 Gärten im Sinne eines Prekariums mit verwaltet. 

So ging es weiter und wird weitergehen. 

Die 2. Generalversammlung mit Neuwahl wurde am 25.03.2011 im Saal des Gewerkschaftshauses abgehalten. In den Vereinsvorstand wurden nachstehende Vereinsmitglieder gewählt bzw bestätigt, und zwar
 
Obmann Siegfried BRADACH 
Stellvertreter Roman GOLOB 
Schriftführer Hannelore BRADACH 
Stellvertreter Elsa LOCKER 
Kassier Harald KORNBERGER 
Stellvertreter Walter MISLIVECEK 

In dieser Funktionsperiode haben Kassier Harald KORNBERGER und Schriftführer- Stellvertreter Elsa LOCKER ihre Funktionen zurückgelegt. Zu viert führte das übrige Leitungsorgan die Aufgaben des Vereines bis zur 
3. Generalversammlung. 

In diesen 4 Jahren wurden etliche Vorhaben durchgeführt und abgeschlossen. Wie zum Beispiel der Wasseranschluss an die Gemeindegärten, die Erneuerung der Wasserleitungen im „E-Feld“, und vieles andere, das eine vollständige  Aufzählung in diesem Rahmen sprengen würde und daher nicht angeführt wird. 

Mit Ablauf der 2. Funktionsperiode des Leitungsorganes unseres Heimgartenvereines stellte Obmann Siegfried BRADACH aus gesundheitlichen Gründen sein Amt zur Verfügung. Ebenso seine Gattin Hannelore BRADACH. 

Am 20. März 2015 wurde die 3. Generalversammlung mit Neuwahlen abgehalten. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der Besetzung der einzelnen Ämter im Leitungsorgan konnte letztendlich nachstehender  Vereinsvorstand für die nächsten 4 Jahre bestellt werden, und zwar
 
Obmann Johannes FELBER 
Stellvertreter Roman GOLOB 
Schriftführer Bernhard ZOTH 
Stellvertreter Renate MOSER 
Kassier Helmut LAUTISCHER 
Stellvertreter Walter MISLIVECEK

Als größte Aufgabe stand in dieser Funktionsperiode, aufgrund der EU Datenschutzgrundverordnung, die Anpassung und Neuverfassung der Statuten und der Gartenordnung auf dem Arbeitsprogramm. Im Zuge der am 16. März 2018 stattgefundenen Jahreshauptversammlung wurden diese beiden Konvolute von den anwesenden Vereinsmitgliedern einstimmig zur Kenntnis genommen und von der Vereinsbehörde bestätigt. 

Obmann-Stellvertreter Roman GOLOB legte im Zuge dieser Versammlung seine Funktion zurück. Ihm wurde als Dank für sein verdienstvolles Wirken die Ehrenmitgliedschaft zuerkannt. Mit einer Urkunde und einer von Vorstandsmitglied Walter MISLIVECEK verfassten Laudatio wurde die Würdigung seiner Verdienste hervorgehoben. Von der Mitgliederversammlung wurde dies mit anhaltendem Applaus bekundet. 

An seiner Stelle wurde DiplIng Erich WOLTSCHE-JUNCU zum Stellvertreter des Obmannes berufen. 

Zahlreiche logistische Arbeiten im Verein, Gartenrück- und Vergaben wurden in diesen 4 Jahren erledigt. Das Leitungsorgan war mit zahlreichen Aufgaben und anderen Problemen beschäftigt, die auf eine Lösung warteten. Ob Konfliktfelder, Bürden ua konnten in diesem breiten Betätigungsfeld zum größten Teil gelöst werden. 

Es ist ja so: „Allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“. 

Am 22. März 2019 wurde die 4. Generalversammlung mit Neuwahlen im Saal des Gewerkschaftshauses in der Schillerstraße 22 abgehalten. 

Im Bericht des Obmannes wurde angeführt, dass mit heutigem Tag unser Verein 375 Gärten verwalte. Der Mitgliederstand betrug 404 Personen. 

Nach dem Rücktritt des Leitungsorganes führte Obmann Johannes FELBER aus, dass er für eine weitere Kandidatur nicht zur Verfügung stehe. 

Somit stellten sich nachstehende Vereinsmitglieder für den neuen Vereinsvorstand und Funktionsbereich zur Verfügung und wurden auch einstimmig von den anwesenden Vereinsmitgliedern für die nächsten 4 Jahre gewählt, und zwar 

Obmann DiplIng Erich WOLTSCHE-JUNCU 
Stellvertreter Walter MISLIVECEK 
Schriftführer Manuela HAUSNER 
Stellvertreter Susanne SOLLGRUBER 
Kassier Helmut LAUTISCHER 
Stellvertreter Bernhard ZOTH
 
Rechnungsprüfer Harald PANHÖLZL und Igor GRANOLIC 
Schiedsgericht Ing Stephan WASKA und Helmut AUER 

In der laufenden Funktionsperiode wurden zahlreiche Tätigkeiten, wie Berichtigungen und Bereinigungen von Grenzverläufen, Straßen- und Wegesanierungen ua durchgeführt und erledigt. Weitere Vorhaben stehen noch auf der Wunschliste der Vereinsmitglieder und natürlich sind auch diese dem Leitungsorgan nicht unbekannt. Viele Aufgaben warten daher beharrlich auf einen Abschluss. Im Laufe der Zeit wird noch etliches zu erledigen sein und wird auch erledigt werden. 

2019 brach die Virusinfektion „COVID – 19“ in Österreich aus. Durch die Pandemie wurden zum Großteil die notwendigen Tätigkeiten des Leitungsorgans eingestellt. Somit entfielen in den Jahren 2020 und 2021 die Jahreshauptversammlungen.
 
Mit 01. September 2020 legte Schriftführerin Manuela HAUSNER ihre Funktion zurück. Mit 28. Oktober 2020 wurde Vereinsmitglied Marina DOPLER als Schriftführerin in das Leitungsorgan kooptiert.
 
In diesen Zeitraum bis 2022 wurde der Vereinsvorstand, von wenigen Vereinsmitgliedern, aus welchen Gründen auch immer, beim Zentralverband der Kleingärtner und Siedler Österreichs in Wien hinterfotzig mit Unwahrheiten diskreditiert.
  
Der damals für uns zuständige Ansprechpartner war Vizepräsident Friedrich HAUK des Zentralverbandes. Leider fand er es nie der Mühe wert, dass er sich mit unserem Leitungsorgan in Verbindung gesetzt hätte. Er versuchte den Heimgartenverein für sich zu vereinnahmen und zu verwalten. Seine Willensgründe sind nicht bekannt. Diese sind jedoch zum Greifen nahe gewesen. 

Im Zuge des Stillstandes der dem Heimgartenverein des vom Zentralverband auferlegten Verwaltungsverbotes und die damit verbotenen Tätigkeiten zur Aufrechterhaltung der notwendigen Administration war somit ein ordnungsgemäßes Handeln unmöglich gemacht worden.
 
Ferner führte er ins Treffen, dass es bei Abrechnungen des Heimgartenvereines Unregelmäßigkeiten gebe. Dies wurde eindeutig widerlegt. 

Letztendlich wurde am 15.02.2022 vom Handelsgericht Wien nachstehende Erklärung aufgenommen, und zwar: 
„Ich, Herr Friedrich Hauk, erkläre, dass ich niemals öffentlich oder gegenüber Medien den Eindruck erwecken wollte, dass die Abrechnung des Heimgartenvereins Bruck an der Mur Unregelmäßigkeiten enthalten hat. Ich erkläre weiters, dass ich derartiges auch in Zukunft nicht behaupten werde. Ich bin einverstanden, dass der Heimgartenverein Bruck an der Mur diese Erklärung auf seiner Homepage und/oder in der Obersteirischen Rundschau auf eigene Kosten veröffentlicht."
 
Somit waren wir vom Leitungsorgan von dem schwerwiegenden Vorwurf entlastet. 

Zur Unterstützung in rechtlichen Angelegenheiten vor Behörden wurde über Beschluss des Vereinsvorstandes die Rechtsanwaltskanzlei, Rechtsanwältin Frau Mag Karin LEITNER, in Leoben in Vertrag genommen. 

Im Zuge des Zerwürfnisses mit dem Zentralverband bemüßigten sich in weiterer Folge Vereinsmitglieder den Vereinsvorstand bei Behörden „anzuschwärzen“. 

Diese Vorhaben verliefen jedoch im Sande. Sowohl die Vereinsbehörde, die Kripo sowie das Landesgericht Leoben konnten keine Verfehlungen in der gesamten Verwaltung des Heimgartenvereines feststellen.
  
In vielen Gesprächen mit dem Leiter der Liegenschaftsverwaltung der Diözese Graz-Seckau, Herrn Forstmeister DiplIng  Bernhard TEUFFENBACH, wurde von ihm das Kündigungsverfahren mit dem Generalpächter dem  Zentralverband der Kleingärtner und Siedler Österreichs mit Sitz in Wien eingeleitet. Dieses Verfahren erstreckte sich auf über 1 ½ Jahre. Mit 31.12.2022 war der Generalpachtvertrag mit dem Zentralverband der Kleingärtner und Siedler Österreichs Geschichte.
 
Mit 01.01.2023 wurde zwischen der Römisch-katholischen Probstei-Pfarrkirche zu Bruck/Mur als Verpächterin einerseits und dem Heimgartenverein Bruck/Mur der Generalpachtvertrag auf unbestimmte Dauer abgeschlossen. Sämtliche Nutzungsrechte und –pflichten zur Führung der Heimgartenanlage wurden in Eigenverantwortung dem Heimgartenverein übergeben. 

Mit dem in Kraft treten des Generalpachtvertrages konnte das Leitungsorgan die umfangreichen administrativen Aufgaben in Angriff nehmen.
 
Einer der ersten zu erledigten Aufgaben über unsere Rechtsanwaltskanzlei war die fristlose Kündigung der sogenannten „Anschwärzer“.
 
Nach dem sämtliche Unterpachtverträge (Vereinbarungen) vom vormaligen Generalpächter, Zentralverband der Kleingärtner und Siedler Österreichs, hinsichtlich der Nutzung der Gärten abgeschlossen wurden, waren diese null und nichtig. Sie mussten für sämtliche Vereinsmitglieder neu bearbeitet und ausgestellt werden.
 
Die vom Gesetzgeber verlangte Datenschutzbestimmung für das einzelne Vereinsmitglied wurde neu angelegt und die freiwillige Mitgliedschaft beim Heimgartenverein erneuert. Ebenso wurde die Vereinbarung zwischen dem Heimgartenverein Bruck/Mur als Generalpächter und dem Vereinsmitglied auf unbestimmt Dauer abgeschlossen.
 
Diese Administration nahm mehrere Monate des Jahres 2023 in Anspruch.
 
Im Zuge der Generalpacht musste das novellierte Statut des Heimgartenvereines Bruck/Mur der Vereinsbehörde zur Genehmigung vorgelegt werden. Die Bezirkshauptmannschaft Bruck/Mürzzuschlag bestätigte vollinhaltlich das neue Statut.
 
Ebenso wurde die Gartenordnung auf Grund der Neuausrichtung des Heimgartenvereines auf den neuesten Stand berichtigt. 

Da die 4. Funktionsperiode des Leitungsorganes mit Ende März 2023 endete, wurde am 24. März 2023 die Generalversammlung mit Neuwahlen im Saal des Gewerkschaftshauses in Bruck/Mur abgehalten. Zu dieser Versammlung waren 203 Mitglieder erschienen. 

      Die 5. Funktionsperiode wurde aufgrund des genehmigten Statutes auf             5 Jahre ausgedehnt.  


Nachstehende Vereinsmitglieder wurden für die 5. Funktionsperiode einstimmig von den anwesenden Vereinsmitgliedern gewählt, und zwar
 
Obmann DiplIng Erich WOLTSCHE-JUNCU 
Stellvertreter Walter MISLIVECEK 
Schriftführer Evelyn HOFER 
Schriftführerstellvertreter Dr Karin MUCHER 
Kassier Helmut LAUTISCHER 
Kassierstellvertreter Bernhard ZOTH 
Rechnungsprüfer Harald PANHÖLZL und Igor GRANOLIC 
Schiedsgericht Konrad DEUTSCHMANN und Herbert PUMMER
 
Der im laufenden Jahr 2023 zu erledigende Aufgabenbereich des Vereinsvorstandes und seiner unterstützenden Vereinsmitgliedern war enorm, umfangreich und arbeitsintensiv. Ein großer Dank gilt allen freiwilligen Helfern in unserer Heimgartenanlage. Eine erschöpfende Aufzählung aller Tätigkeiten würde den Rahmen der Chronik sprengen.
 
Im Jahresablauf gab es unzählige Gartenaufgaben und Neuvergaben. Um eine einheitliche Regelung bei der Rückgabe des Gartens mit der bewilligten bebauten Fläche und der zu erwartenden Entschädigung, die vom neuen Gartenwerber zu begleichen ist, wurde vom Leitungsorgan Hans-Rolf KLIEMEN, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger für Immobilienbewertung und Nutzwertfeststellung, engagiert. 

Umgestellt wurde auch die elektronische Jahres-Nutzungsentgelt-Verrechnung der Gärten für das einzelne Vereinsmitglied. Da es mit der Vorschreibung Anfangsschwierigkeiten gab, wurde der Zahlungstermin auf 15. Februar 2024 ausgedehnt. 

Die 1. Jahreshauptversammlung der 5. Funktionsperiode wird am 19. April 2024 abgehalten werden. 

Fortsetzung folgt. 
 
Bruck/Mur, am 20. Februar 2024 
Walter Mislivecek 

(Verfasser) 

 
 
 
 


 

Petersilie im Garten: Diese 7 Fehler verhindern das Wachstum. Tipps zu Saatgut, Standort, Gießen und Boden für gesunde Petersilien-Ernte. 

 

Petersilie: Petersilie ist ein Klassiker – und im Winter besonders praktisch, wenn du nicht ständig frische kaufen willst. Sie braucht etwas Geduld, weil die Samen oft länger keimen. Mit lockerer Erde, einem hellen Platz und gleichmäßig feuchtem Substrat klappt es aber auch im Jänner gut. Zu heiß sollte es allerdings nicht sein, daher lieber nicht direkt über dem Heizkörper platzieren. 


Ob Petersil-Erdäpfel, Kräuterbutter oder Pesto – Petersilie schmeckt am besten frisch aus dem eigenen Garten. Doch viele Hobbygärtner verzweifeln, weil das Kraut einfach nicht wachsen will. 

Dabei sind es meist dieselben sieben Fehler, die dahinterstecken. Die gute Nachricht: Sie lassen sich gezielt beheben. 

Wie "24garten.de" berichtet, ist frisches Saatgut entscheidend. Petersiliensamen verlieren schnell ihre Keimfähigkeit. Deshalb solltest du immer neues Saatgut kaufen und es vor der Aussaat einige Stunden in warmem Wasser einweichen. 

Der zweite Fehler betrifft die Temperatur. Petersilie ist ein Dunkelkeimer und braucht bestimmte Bedingungen. Drittens: falsches Gießen. Schon kurze Trockenheit lässt Keimlinge absterben. Gieße regelmäßig und gleichmäßig, aber vermeide Staunässe. 

Beim Standort gilt: sonnig bis halbschattig, aber windgeschützt. Zu viel direkte Sonne verbrennt die Blätter, zu viel Schatten hemmt das Wachstum. Auch der Boden muss stimmen: locker, humusreich und gut durchlässig. Frischer Dünger schadet den Keimlingen. 

Auch die Beetnachbarn spielen eine Rolle. Gute Partner sind Zwiebeln, Tomaten und Karotten. Salbei, Dill und Kartoffeln hingegen hemmen das Wachstum. 

Der siebte und letzte Fehler ist, Petersilie mehrere Jahre am selben Platz anzubauen. Bodenpilze und Schädlinge überdauern im Boden. Frühestens nach vier Jahren darf Petersilie an denselben Platz zurück.